Ziele und Gründe

 

T’ai Chi – internationale Schreibweise: Taiji – ist eine Bewegungsfolge, die aus China stammt und die nach bestimmten Grundsätzen abläuft: Die Bewegungen sind langsam, gleichmäßig, gerichtet, entspannt und zugleich belebt. T’ai Chi heißt in der chinesischen Sprache „Dachfirst“ oder „Das höchste Letzte“.

Man mag mit T’ai Chi unterschiedliche Ziele verfolgen. Für manche ist es Kampfsport. Andere üben es für ihre Gesundheit. Wieder andere verstehen T’ai Chi als Meditation. All dies zählt zu den Wurzeln des T’ai Chi und zur täglichen Praxis überall auf der Welt. „Zen in der Kunst des T’ai Chi“ ist vor allem Meditation.

Meditation heißt, in die eigene Mitte zu gehen und aus der Mitte zu kommen – sich zu sammeln, zu sich selbst zu finden und anschließend gestärkt in den Alltag zurückzukehren. Wir wollen nichts erreichen, sondern uns selbst auf den Grund gehen. Richtig und regelmäßig praktiziert, gibt Meditation dem Leben Tiefe, Halt und Freude. Wie sagte einmal ein Zen-Meister: „Übe mit einem Lächeln.“

Wir legen besonderen Wert auf das Üben im Schweigen – nach den Erläuterungen, die notwendig sind, um T’ai Chi zu lernen. Wir lernen und üben die „Form“ des T’ai Chi, eine feste Abfolge bestimmter Figuren, und auch ein paar „Förmchen“.