Eine Einladung

an alle, die es zum Meditieren zieht, und die sich dabei gerne bewegen wollen.

T'ai Chi befremdet. Seine Bewegungen sehen bizarr und für den Alltag nutzlos aus.

T'ai Chi ist wunderbar. T'ai Chi ist wie eine Musik, die man hört, merkwürdig findet und beiseite legt. Die sich später aus dem Unterbewussten ins Ohr zurück drängt, wieder gehört werden will und dann fasziniert.

T'ai Chi macht süchtig. Kaum hat man eine Bewegung gelernt, drängt es einen danach, sie immer wieder auszuführen - um festzustellen, dass es Feinheiten gibt, die man noch nicht verstanden hat und die man ergründen will. Jede Bewegung enthält weit mehr als das, was selbst für das geübte Auge erkennbar ist.

Zen in der Kunst des T'ai Chi heißt: T'ai Chi üben mit den Wesensmerkmalen des Zen - achtsam, aufrecht, absichtslos. Es ist eine Einladung an alle, die es zum Meditieren zieht, die aber nicht viel sitzen wollen oder können.

Es lohnt sich, auf dem Weg zu sein.

Willkommen.